Der Tanz


Herkunft des Tanzes

Der Ulmentanz wurde von Anastasia Geng-von Schwabe (1922-2002) für die Bachblüte Elm und die Heilung des Baumes von einer Pilzerkrankung choreografiert. 

Anastasia stammte aus Lettland. In ihrer Heimat hatte sie einen natürlichen Zugang zur Folklore und zu Heilkräutern.

Ihre ersten meditativen Kreistänze setzte sie in ihren Gesprächsgruppen immer dann ein, wenn die Konzentration in der Gruppe nachließ.

Sie erschuf Tänze zu Heilkräutern, Bäumen und Mondphasen, die sie später durch Bachblütentänze und ihre weniger bekannten Marien- und Edelsteintänze ergänzte.

Ihre Seminare in Deutschland, der Schweiz und Österreich waren gut besucht und von dort wurden ihre Tänze weiter in die Welt getragen und taten ihre Wirkung.

Die Bachblütentänze bilden unter all ihren Tänzen die Ausnahme. Sie wurden noch zu ihren Lebzeiten ein Symbol für Heilung im Tanzkreis.

Mehr zu ihrem Leben und den Tänzen ist auf den Seiten von www.bachbluetentaenze.at zu finden.


Tanzbeschreibung

Bildet einen Kreis, mit genügend Bewegungsfreiheit, und haltet euch an den Händen. Wenn die Zahl der Tänzer zu groß ist, bildet konzentrische Tanzkreise, mit jeweils einem großen Schritt Abstand.

Es ist schön, 8 Taktschläge nach dem Vorspiel mit dem Tanz zu beginnen, da dann der Tanz endet wenn wir im Außenkreis stehen und nicht mittendrin. Der Tanz durchläuft immer vier Taktschläge in Fortbewegung, abgewechselt von vier Taktschlägen, in denen jeder allein spiralförmig um sich selbst kreist, am Ort. Stellt euch beim Kreisen vor, dass ihr die Energie fühlt, die vom Herzen der Erde spiralförmig aufsteigt, durch den Boden in eure Körper fließt. Wenn sie euer Herzchakra erreicht, sendet sie aus für die Heilung der Ulmen und aller Wesen. Dies ist ein Akt der Erdung und reiner Absicht. Anastasia Geng, die den Tanz aus dem lettischen Song kreierte, sagte, dass die Wirkung des Tanzes sei, eine starke Kraft der Absicht aufzubauen.

Der Tanz bewegt sich gegen den Uhrzeigersinn. Beginnt immer mit dem rechten Fuß. Beginnt mit vier Schritten rückwärts (nach rechts). Danach folgen vier Taktschläge im Kreisen um sich selbst und dann vier Schritte vorwärts, gefolgt von vier Schlägen im Kreisen um sich selbst. Die nächsten vier Schritte macht ihr nach innen, aufeinander zu, wieder gefolgt vom Kreis um euch selbst. Vier Schritte zurück in den Außenkreis schließen die Schrittfolge ab und ihr beginnt von neuem bis zum Ende der Musik. In der Pause, bevor die Musik ein zweites und drittes Mal beginnt, erinnert euch daran, dass ihr Namen in den Kreis rufen könnt, von Menschen, Tieren, Orten, Gruppen, etc., denen ihr Heilung schicken möchtet.

Weiterhin könnt ihr euch vorstellen, dass die Schritte rückwärts euch mit der Vergangenheit verbinden, die Schritte vorwärt mit der Zukunft. Die Schritte zur Mitte verbinden euch mit den anderen Menschen und allen lebenden Wesen. Die Kreise um euch selbst erden euch und verankern euch im Hier und Jetzt.


Tanzvideos 

Elm Dance -- in einem Workshop mit Joanna Macy

Beim Ulmentanz wie Joanna ihn weiter gegeben hat, gibt es eine kleine Abweichung von der Original-Choreographie

Beim aufeinander zugehen in die Mitte heben wir die Arme, ein Symbol für die Äste der Ulme. Gleichzeitig öffnen wir unser Herz und senden Liebe, Heilung und Friedensenergie zu unseren Liebsten und zu allen Wesen, die gerade Unterstützung brauchen, genauso zu Orten oder Situationen in der Welt, die diese Energie gerade benötigen. Beim zurück gehen senken wir unsere Arme wieder.


Ulmentanz von Anastasia Geng -- mit Barbara Besser


Ulmentanz von Anastasia Geng -- Originaleinspielung mit Marianna von Schwichow


Die Musik für "Ka Man Klajas"  ist auf der CD "SPOGULIS" von Ieva Akuratere im lettischem micrec Verlag erschienen.

Die CD kann über Barbara Besser bezogen werden.
E-Mail: babesser@muenster.de


Original Tanzbeschreibung

Die Musik kann heute auf verschiedenen Plattformen gekauft werden. Anfang der 90ger, als Lettland noch besetzt war, wollte Anastasia nicht, dass die Musik weitergeben wird. 


Erstellen Sie Ihre Webseite gratis!